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Was kann man tun?
Oberste Priorität haben alle Maßnahmen, die zur Senkung der Population beitragen. Wenn man bedenkt, dass nur 10 Hündinnen in 3 Jahren für einen Nachwuchs von knapp 2000 Tieren sorgen können, muss eine verantwortungsvolle Tierschutzarbeit die Kastration von Hündinnen und Katzen vorantreiben. Lieber nicht geboren werden, als so elend sterben zu müssen.
Deshalb benötigen wir dringend für serienmäßig durchzuführende Kastrationen die notwendigen Operations- und Aufbewahrungsmöglichkeiten. Wir benötigen dringend finanzielle Unterstützung für Flugtickets, damit wir Ärzte einfliegen lassen können, die in der Kastration geübt sind, Geld für Unterkünfte, Operationsmaterial, lebens-notwendige Medikamente, Transporter, etc.
Wir kümmern uns auch darum, dass dieses wichtige Thema vor Ort in eine breite Öffentlichkeit gebracht wird. Wichtig ist auch, dass ansässige Tierärzte bereit sind, diese Kastrationsaktionen zumindest zu billigen und nicht zu boykottieren. Tiefsitzende Glaubensrichtungen, die eine Kastration nicht befürworten, müssen sanft geöffnet werden, nicht allzu missionarisch, aber doch mit sanftem Druck, um dieses jahrhunderte alte Thema zu einem guten Ende zu bringen.
Verschiedene Aufklärungsarbeiten vor Ort sind wichtig, um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren. Solange die Menschen z.B. ihre eigenen läufigen Hündinnen auf die Straße stellen, werden ständig neue Streuner produziert.
Genau diese Tiere müssen wir dann versuchen, in unsere Kastrationsaktionen mit einzubeziehen, sonst gibt es Welpenschwemmen, die nicht mehr zu retten sind.
Ärzteteam aus Berlin bei einer erfolgreichen Kastrationsaktion
Unser "alter" OP-Raum im ehemaligen Häuschen von Nikiti. Zwei Jahre lang hielt er uns die Treue, bis nichts mehr ging - näheres, sehr Erfreuliches, können Sie nachlesen unter "unsere kleine Farm" . . .
Conny Heeb und Samira bei der Arbeit.
Judy Donner und Conny Heeb. Auch sie können an keinem Tierelend vorbeischauen.
Und hier unsere unermüdliche Frau Dr. Helga Ertelt - nach reichlich geschafftem Tagespensum in zufriedener Runde mit Samira und Hubert - und Andrea Grell - und natürlich mit allen Schützlingen ... Schon drei mal war sie uns eine große Hilfe.
Ja, hier unsere liebe Ines Holz - sie wollte gar nicht mehr ins Bett. 16 Stunden sind für sie kein Problem - uffz. Alle Tierärzte haben außergewöhnliche Ausdauer bewiesen. - Ihr eigener Hund "Tiffy" musste allerdings zu Hause bleiben - getreu dem Motto: WENN DU NUR MEINEN BRÜDERN HILFST!!!
Wovon träumt gerade unsere Dr. Petra Richter? Wieviele Jahre müßte man durchkastrieren, um endlich das Problem in den Griff zu bekommen? Ja, liebe Petra, wir träumen auch oft davon...
Liebe Leute, Ihr stört, ich muß hier dringende Arbeit erledigen und Ihr wollt fotos machen.... JA - die brauchen wir, um zu zeigen, was wir alles geleistet haben. Danke lieber Christian Zentgraf.
Frisch operierte Hündinnen lagen in jeder nur möglichen Ecke - zum Freilassen auf die Straße absolut noch zu schwach. Bis in die Toilette hinein, überall lag ein Tier, dem es zu diesem Zeitpunkt wahrlich noch nicht sehr gut geht, aber Samira wacht mit kennerischem Blick über ihre Tiere.
Für unsere Vierbeiner.
Sie haben es sich verdient.












