Nikiti, Halkidiki, Griechenland

Unsere kleine Station.

Es sieht ein wenig aus wie die Villa Kunterbunt. Aber das ist auch gut so. Luxus brauchen weder wir noch unsere Tiere. Unser größter Luxus ist ohnehin, ein Tierleben gerettet zu haben…

Äußert preiswert konnten wir unsere Holzhäuser und Ställe erwerben; sie sind wasserdicht, winddicht und haben im Winter sogar eine funktionierende Heizung! Ein gutes Heim für unsere Katzen und Hunde. Wobei wir „Heim“ nicht als dauerhaft verstehen. Von unseren Stammhunden und dem Gnadenhof abgesehen, wollen wir unsere Tiere ja weitergeben: an Tierfreunde in Deutschland, an Sie. Ein Tierheim mit engen, vollen Käfigen wollen wir jedenfalls nicht sein – was wäre damit gewonnen für die armen Hunde?

Wir sind Tierschützer. Und dazu zählt auch, die generelle Situation der vielen Streuner auf Halkidiki zu verbessern. Um ihre Population nicht ins Unermessliche wachsen zu lassen, finden auf unserer Station regelmäßig und unter tierärztlicher Aufsicht Kastrationen statt. Auch hierfür benötigen wir Geldspenden…

Die Menschen auf unserer Station.

Die Rettungsstation in den Hügeln oberhalb Nikiti wird geleitet von unserer allertreuesten Seele, von Samira. Sie ist Gründerin, Leiterin und Herz der Station. Ihr zur Seite steht Niko, ihr Ehemann. Unermüdlich kümmert er sich um das Wohl der Tiere, übernimmt schwierigste Rettungsaktionen und ist geübt mit dem Betäubungsgewehr. Er übernimmt und überwacht alle Baumaßnahmen, die zur Instandhaltung nötig sind.

Neben den beiden engagierten Tierschützern verbringen auch Margit und Heidi große Teile des Jahres in Griechenland. Sie informieren uns laufend über die Geschehnisse auf der Station und versorgen uns mit Bildern und Geschichten für unsere Mitglieder.

 

Die Notfälle in Nikiti  

Jedes Jahr finden wir Tiere, die es besonders hart getroffen hat. Oft sind es Autounfälle, die ihnen die Beine zertrümmert haben. Oder wir müssen ausgediente Jagdhunde retten, die ihr Leben nur noch an Ketten fristen.

Die Tiere, die eine Operation brauchen, bringen wir nach Deutschland und lassen sie behandeln. Anschließend bleiben sie bis zu ihrer Vermittlung in unseren Partner-Pflegestellen. Für besonders gehandicapte Tiere suchen wir Familien, die diese trotz aller Probleme aufnehmen. Dann werden alle Kosten vom Verein getragen. Und natürlich haben wir unseren Gnadenhof in unserer Station in Nikiti. Kein Tier fällt durchs Raster.

 

 

Bildergallerie